Feuerzeug-betriebene tragbare Vaporizer näher betrachtet (und unsere persönlichen Top 5!)

Mit dem Anstieg der jüngsten Veröffentlichungen von tragbaren Vaporizern mit High-Tech Features, wie Bluetooth-Verbindung (siehe Davinci IQ und PAX 3!), starken Lithium Batterien und der Verwendung von Raumfahrtmaterialien, wird eine ganz spezielle Nische in der Welt des Verdampfens manchmal vergessen. Wie der Name schon sagt, sind diese Vaporizer auf eine echte Flamme als Hitzequelle, statt einer Batterie oder einem elektronischen Heizgerät, angewiesen.

Verdampfen mit einer Flamme?

Während die meisten Vaporizer elektrisch von einer Batterie betrieben werden und Energie in Hitze umwandeln, die notwendig ist, um seine Lieblingskräuter zu verdampfen (normalerweise bei Temperaturen zwischen 170 und 220 Grad Celsius), machen sich flammenbetriebene Geräte die Hitze einer Flamme eines gewöhnlichen Feuerzeugs oder eines kräftigen Sturmfeuerzeugs zunutze. Da jedoch die direkte Berührung des Krauts mit der Flamme zu Verbrennung führen würde, findet die Erhitzung indirekt statt, indem die Flamme ein Material aufheizt, das wiederum heisse Luft erzeugt, die durch das Kraut gezogen wird (Konvektionserhitzung). Dennoch kann es zu Verbrennung kommen, falls die Hitze für zu lange Zeit zugeführt wird, deshalb ist es wichtig die richtige Technik zu anzuwenden.

Obwohl diese „simplen“, flammenbetriebenen Vaporizer sicher nicht zu jedem passen, besitzen sie einige klare Vorteile.

1. Überall und immer verwendbar

Mit einer leeren Batterie und keiner Möglichkeit diese aufzuladen, ist ein batteriebetriebener Vaporizer ziemlich nutzlos. Falls die Batterien des Vapes abnehmbar sind, kann dies durch das Mitführen einer zusätzlichen Batterie verhindert werden, aber da viele populäre Geräte diese Option nicht anbieten, ist eine Powerbank oder eine andere Energiequelle zum Wiederaufladen der Batterie notwendig. Es kann natürlich auch das Feuerzeugbenzin ausgehen, aber normalerweise ist die Chance gross, dass irgendjemand in der Umgebung ein Feuerzeug hat – ähnlich wie bei der Raucherkultur.

2. Niedrige Kosten

Da das Design dieser Flammen-Vaporizer viel geradliniger ist als das von fortgeschrittenen, elektronischen Vapes (mit Batterie, ausgeklügeltem Heizsystem, Luftkanal etc.), liegt auch ihr Preis bei um die 50 Euro (oder weniger). Sie werden oft auch als Einweggeräte verwendet, wenn man beispielsweise in ein fremdes Land reist.

3. Geschmack

Aufgrund der Abwesenheit von Kunststoffen oder Elektronik sind die flammenbetriebenen Vapes bekannt für ihr ausgezeichnetes, reines Aroma. Der Grossteil dieser Modelle ist aus natürlichen oder inaktiven Materialien hergestellt, wie Glas, Keramik oder Holz.

5 beliebte flammenbetriebene & tragbare Vaporizer

VapCap (€39 - €159)

Der VapCap (von DynaVap) ist ein relativ neues Produkt auf dem Markt. Hergestellt in den USA, gibt es den VapCap in verschiedenen Materialien, von ca. 39 Euro für das originale VapCap (Glas)-Modell bis 159 Euro für die Hochleistungsversion aus Titan (OmniVap Edition), wobei der VapCap M das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet (er ist auch unser meistverkaufter VapCap). Was am VapCap einzigartig ist, sind die Klick-Geräusche, die anzeigen, wann die gewünschte Temperatur erreicht ist. Das folgende Video erklärt die Aufheizmethode:


DynaVap hat eine Fangemeinschaft enthusiastischer Anwender, welche die Produkte von VapCap aufgrund ihrer Benutzerfreundlichkeit und Dampfqualität lobpreisen.

Alle VapCap Modelle ansehen

VaporGenie (€ 49,50)

Ein beispielloser Klassiker. Den pfeifenförmigen VaporGenie gibt es seit fast 10 Jahren. Er ist mit einem intelligenten (patentierten) Filtersystem ausgestattet und wird durch das Zuführen einer Flamme an den Filter erhitzt (ohne diesen zu verbrennen). Die entstehende heisse Luft wird durch das Kraut geleitet, was zu erstklassiger Konvektionsverdampfung führt. Obwohl man anfangs die richtige Technik erlernen muss, schwören viele auf diese eleganten und günstigen VaporGenie Vapes und bevorzugen sie gegenüber den modernen batteriebetriebenen Geräten.

Der VaporGenie funktioniert übrigens am besten mit einem gewöhnlichen Feuerzeug.

Den VaporGenie Classic bestellen

Vapman (€80)

Der Vapman ist ein hochqualitativer, handgefertigter Taschen-Vaporizer aus der Schweiz, der am besten mit einem Sturmfeuerzeug funktioniert. Das Gehäuse – in Form eines Eis – ist hart und schützt den Vapman vor Stössen und anderen Schäden. Das Innenleben ist geschickt konzipiert und produziert eine Kombination aus Konvektion und Konduktion für optimale Dampfabgabe.

Den Vapman bestellen

Vaponic Plus (€79)

Der Vaponic ist ein ultrakleiner, zuverlässiger und gut durchdachter, tragbarer Glas-Vaporizer, bei dessen Herstellung nur die besten Materialien (Borosilikatglas, rostfreier Stahl und medizinisch unbedenkliches Silikon) verwendet werden. Der daraus resultierende Dampf ist extrem geschmackvoll.

Obwohl es eine kleine Lernkurve (im Wesentlichen das richtige Erhitzen des Glasstücks) gibt, kann man mehr als zufriedenstellende Dampfwolken aus dem Vaponic herausholen und die investiere Zeit, sich daran zu gewöhnen, zahlt sich aus.

Den Vaponic Plus bestellen

Die klassische Version des Vaponic (ohne Holzgehäuse) ist für nur €39,50 erhältlich.

Neu: Sticky Brick Vaporizer

Eine weitere Ergänzung zum Angebot an flammenbetriebenen Vaporizern sind die Sticky Brick Vapes. Sie sind in verschiedenen Modellen und Holzarten erhältlich, einfach designt und trotzdem unglaublich effektiv und weit verbreitet bekannt für ihren dicken und geschmackvollen (Konvektions-)Dampf. Auf alle Fälle einen Blick wert!

Zu den Sticky Brick Vapes


Drei sehr einfach anzuwendende, tragbare Vaporizer

Was tragbare Vaporizer betrifft, hat der Markt in den letzten Jahren eine Vielzahl von Innovationen erlebt. Immer mehr Technologie wird in die heutigen Vaporizer integriert, von Bluetooth (App) Verbindungen bis zu Bewegungssensoren. Aber ist diese ganze Technologie eigentlich notwendig? Laut einer Umfrage des Onlineshops Torontovaporizer glauben 51% aller befragten Vaporizerliebhaber, dass voreingestellte Temperaturstufen ausreichend sind, um ihre Ansprüche zu erfüllen. Nur 20% stimmten damit nicht überein und 29% hatten keine Meinung dazu. Obwohl es den Anschein hat, dass digitale Displays und präzise (App-gesteuerte) Temperaturkontrolle die grossen Verkaufsargumente sind, scheinen die meisten Konsumenten ganz allgemein mit voreingestellten Temperaturstufen zufrieden zu sein.

In diesem Artikel werden wir die drei am besten bewerteten und am einfachsten anzuwendenden, tragbaren Vaporizer besprechen, die zur Zeit auf dem Markt sind. Diese tragbaren Geräte sind nicht nur eine exzellente Wahl für beginnende Verdampfer, diese Vapes werden auch unter medizinischen Anwendern sehr geschätzt.

1. Mighty

Vielen Vaporizer-Liebhabern zufolge ist der Mighty (von Storz & Bickel) seit seiner Veröffentlichung im Jahr 2014 der unangefochtene König unter den tragbaren Geräten. Der Mighty ist mit zwei eingebauten hochwertigen Batterien ausgestattet, was ihn zu einem tragbaren Kraftwerk macht, das ausreichend Power für mehrfache Sitzungen hat. Während eine Aufwärmzeit von 90 Sekunden heutzutage nicht sehr schnell ist, wird das mit seinem exzellenten Aroma und der eindrucksvollen Dampfproduktion wieder gut gemacht. Der Mighty wird von einer Kombination aus Konvektion und Konduktion betrieben und besitzt eine sehr grosse Kammer, wodurch er viele Langzeit-Raucher zu begeisterten Verdampfern gemacht hat.

Wie einfach ist er anzuwenden? Der Mighty wird durch drei Knöpfe gesteuert. Der Plus (+) und der Minus (-) Knopf sind bequem zwischen dem grossen LCD Display angebracht. Das Display zeigt alle notwendigen Informationen an: aktuelle und eingestellte Temperatur, sowie den Batteriestatus.

Nachteile? Durch seine grosse Batterieleistung ist der Mighty etwas sperrig und nicht gerade diskret oder Hosentaschen-freundlich. Wenn man allerdings die Grösse dieses Biests akzeptiert, wird man es sicher nicht bedauern sich für diesen hochwertig entwickelten, deutschen Vape entschieden zu haben.

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2. Boundless CF

Die aus Los Angeles stammende Firma Boundless hat 2016 ein beeindruckendes Debut gefeiert, mit der Veröffentlichung von einigen tragbaren Geräten, die sehr gut aufgenommen wurden.

Eines der am meisten verkauften und ausserdem am einfachsten anzuwendenden Geräte ist der CF. Ein starkes 80 Watt Heizelement garantiert eine sehr schnelle Aufwärmzeit von ca. 20 Sekunden. Mit seiner grossen Kammer, 5 voreingestellten Temperaturstufen und seinem erschwinglichen Preisniveau (Verkaufspreis 129 Euro), kann man bei diesem kompakten, tragbaren Gerät praktisch nichts falsch machen.

Wie einfach ist er anzuwenden? Die Drehkopf-artige Kammer des CF öffnet sich ähnlich wie jene des Mighty, wodurch das Füllen und Leeren zu einem Kinderspiel wird. Durch fünfmaliges Drücken des Einschaltknopfes wird das Gerät aktiviert und indem man weitere drei Mal drückt wird eine der fünf voreingestellten Temperaturen ausgewählt. Die Temperaturen sind auf dem Gerät selbst angegeben und werden mittels LED gekennzeichnet, wodurch man einfach die aktuelle Temperatur ablesen kann. Der Ladevorgang ist einfach und schnell, indem man den CF an ein Mikro-USB Kabel anschliesst, wie bei den meisten Smartphones.

Nachteile? Die meisten äusseren Teile des CF sind aus (gummiertem und hochwertigem) Plastik hergestellt, was dem Gerät nicht unbedingt ein Premium Aussehen bzw. Gefühl verleiht.

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3. Arizer Solo

Der Solo von Arizer ist bereits seit einigen Jahren auf dem Markt, bleibt aber dennoch bei vielen medizinischen und Freizeit-Benutzern erste Wahl. Er ist ein solider Vaporizer mit einem unglaublich robusten Gehäuse, der sich mit guter Batterieleistung und exzellenter Dampfproduktion rühmen kann.

Durch die Ankündigung, dass der Nachfolger des Solo, der Solo II, im Juni 2017 auf den Markt kommen wird, ist es sehr wahrscheinlich, dass der Preis des originalen Solo sinken wird und man so einen noch besseren Deal bekommen kann.

Wie einfach ist er anzuwenden? Der Arizer Solo ist mit zwei Knöpfen ausgestattet, die zusammen als Einschaltknopf (beide gleichzeitig gedrückt halten, um den Solo einzuschalten) und Temperaturregler fungieren. LED-Lampen zeigen die aktuelle und die eingestellte Temperatur auf einer Skala zwischen 1 und 7 an. Einfach die Unterseite des Glas-Mundstücks mit etwas Kräutern füllen, dieses wieder anstecken und sobald das Gerät aufgewärmt ist den köstlichen Dampf geniessen!

Der Solo ist sehr einfach zu pflegen. Das Glas-Mundstück kann in ISO-Alkohol eingelegt werden und die Kammer wird einfach mit einer kleinen Bürste oder einem Alkoholtupfer gereinigt.

Nachteile? Der Solo zeigt einige Alterserscheinungen, die sich in erster Linie in der Aufwärmzeit (fast eine Minute) und seinem sperrigen Auftreten widerspiegeln, wodurch er nicht wirklich optimal ist für unterwegs. Der brandneue Arizer Solo II bewältigt das Batterieproblem, durch schnellere Aufwärmzeit und längere Batterieleistung. Er hat ausserdem ein modernisiertes Design, bei dem auch dem Original Respekt gezollt wird. Trotz diesen exzellenten Verbesserungen ist der neue Solo mit einem LED-Display ausgestattet, das manchmal ein bisschen knifflig sein kann, weshalb wir es in dieser Auflistung auch nicht erwähnt haben.

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